
Traditionelles Kochhandwerk
modern inspiriert
Kochkurse bieten eine einzigartige Gelegenheit, verschiedene Kochtechniken zu erlernen und kreative Gerichte zuzubereiten. In meinen Kursen wird Wert auf Erlernen des Handwerks, praxisnahe und leicht umsetzbare Rezepte gelegt, die sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet sind.
In entspannter Atmosphäre wird Ihnen unter meiner Anleitung , nicht nur die Grundlagen der schwäbischen, sondern auch die der regional und saisonalen Küche vermitteln, sowie wertvolle Tipps und Tricks geteilt, um Ihre Fähigkeiten zu verbessern. Jeder Kurs ist so gestaltet, dass er die Teilnehmer motiviert und inspiriert, ihre Kochkünste weiterzuentwickeln und Ihr Wissen bezüglich saisonaler und regionaler Zutaten und deren Verwendung und Verarbeitung zu erweitern. Nachhaltigkeit und "gegen Lebensmittelverschwendung" ist ein wichtiges Thema in all meinen Kursen.
Die Vielfalt der angebotenen Kurse reicht von traditionellen schwäbisch ( "schwäbische Kochwerkstatt") bis zu jahreszeitlich orientierten Kursen ( Frühlingsküche/ Herbstküche) , sodass für jeden Gaumen etwas dabei ist. Tauchen Sie ein in die Welt der regionalen Kulinarik und entdecken Sie die Freude am Kochen.

"Maultaschen-eine kleine schwäbische Liebesgeschichte"
Simone Mahr
Am Anfang stand ein schlichtes Versprechen:
ein ausgewogenes Familienrezept – Fleisch und Gemüse im Einklang –, gelingsicher und verlässlich wie ein guter Freund.
Für meine Kochkurse und Events habe ich es dann behutsam angepasst, hier ein bisschen feiner, dort ein bisschen mutiger. Und jedes Mal wurde es ein Stück besser, wie etwas, das mit uns mitwächst.
Meine Kinder lieben diese Maultaschen heute genauso innig wie ich sie früher.
„Sehr lecker!“ – so werden sie seit jeher genannt.
Besonders dann, wenn sie ihren perfekten Partner an der Seite haben: unseren schwäbischen Kartoffelsalat – schlotzig, echt, ohne Gedöhns (oder, wie wir sagen: ohne Schnickschnack, nur mit Herz und Hand).
Ein Paar, das zueinander gehört wie Sonntagsruhe und Kaffeekränzle.
Oft mit saisonalem Gemüse angereichert, z.B.im Frühling mit Bärlauch und im Herbst/ Winter mit feingeraspelter Rote Beete und knusprigen Speckwürfeln.
Wenn ich zurückdenke, höre ich die Küche atmen.
Wir hatten nicht immer viel Zeit – aber Maultaschen wurden oft selbst gemacht. Ein-, zweimal im Jahr, auf Vorrat, mit Liebe und System.
Meine Mutter, geschickt, praktisch und pragmatisch, legte jede Maultasche einzeln auf Bleche zum Einfrieren. Danach wanderten sie in große Gefrierbeutel – ehrlich gesagt in richtige Säcke. Und diese Säcke waren unser größter Schatz.
Denn wenn der Maultaschenhunger kam – bei mir und meinem „kleinen“, noch gefräßigeren Bruder passierte das nicht gerade selten – dann reichte ein Griff in die frostige Schatztruhe.
Schon lag eine Portion Glück in der Hand.
Man konnte sie sich in jeder Form schmecken lassen, doch am häufigsten schwammen sie in heißer Brühe, duftend, leise dampfend, bestreut mit frischem Schnittlauch aus dem Kräuterbeet – grüne Konfetti für die Seele.
Und wenn dann noch echter, selbstgemachter, schlotziger schwäbischer Kartoffelsalat auf den Tisch kam, war das ein Fest – kein lautes, sondern eines von der stillen, tiefen Sorte. Eins, das bleibt.
Heute ist das Rezept gereift – ein bisschen g’schmeidiger, ein Hauch feiner, doch unverrückbar echt.
Und wenn ihr wollt, koche ich diese Maultaschen mit Euch oder für euch.
Nur eines müsst ihr mir verzeihen: Die genauen Gewürzmengen bleiben ein kleines Rezeptgeheimnis – sie werden ohnehin jedes Mal individuell an die Zutaten und die Stimmung angepasst. So wie es sich gehört für etwas, das mehr ist als ein Rezept: ein Stück Zuhause.
